Letzter Aufruf! Alle einsteigen nach Mahé! Eine Kulinarische Entdeckungsreise!

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Seit Anfang des Jahres geht es mit vielen Bloggern auf Eine Kulinarische Entdeckungsreise an alle wunderbaren Orte dieser Welt. Mit Sarah vom Knusperstübchen, die diese schöne Geschichte ins Leben gerufen hat, waren wir beispielsweise schon in Wales, mit herzelieb auf Island und mit Goldbonsche auf Malta.

Die wunderbaren Seychellen sind unser gemeinsames Reiseziel, zu dem ich Euch heute entführen darf. Nie hätte ich gedacht, dass ich jemals dorthin reisen werde. Eine Reise dorthin stand nie auf meinem Plan. Eine gewisse Vorstellung schwebte vor meinem inneren Auge: Schicki-Micki-Leute, Schicki-Micki-Hotels, zwar ’ne ganz schöne Natur, aber richtig was machen kann man da nicht. So war meine Vorstellung, falsch gedacht!

Im Januar 2013 waren der Gatte und ich für Kaffee- und Gewürzworkshops unter dem Motto „Die Würze des Lebens“ auf der MS Deutschland, dem Traumschiff, engagiert. Also, ich kann Euch nur sagen, es gibt wirklich schlimmere Orte zum Arbeiten ;-). In 19 Tagen schipperten wir durch den gigantischen Indischen Ozean und überquerten dabei den Äquator. Den Beginn machten die Seychellen, dann ging es weiter auf die Malediven, danach an der Indischen Küste entlang, über den Oman und von Dubai wieder nach Hause.

So, und jetzt geht’s los, nun übernehme ich die Reiseleitung, folgt mir auf drei wunderbare Inseln der Seychellen: Mahé, La Digue und Praslin.

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Elf Stunden Flug, Landung morgens um 4.15 Uhr, von -5° in Köln, direkt auf 30°, das hat uns erst mal geflasht. Auf dem Schiff angekommen wurden wir direkt von einem wundervollen Sonnenaufgang begrüßt mit einem atemberaubenden Blick vom Hafen auf Mahé, eine satt-grüne Insel mit mehr als 60 traumhaften Stränden und wahnsinnigen Aussichtspunkten.

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Am nächsten Tag ging’s direkt auf Erkundungstour. Am Pier stand Antoine, ein sympathischer Taxifahrer. Schnell sind wir uns einig geworden, und Antoine war ab jetzt unser ganz persönlicher Guide. In Richtung Süden ging‘s im kleinen, klapprigen Auto los. Den ersten Apéro genehmigten wir uns direkt nach kürzester Zeit in der Rum-Destillerie „Takamaka“. Riesige Takamaka-Bäume gibt es dort in Hülle und Fülle. Früher wurden Sie für den Bootsbau genutzt, bis fast alle Bäume von einem Pilz befallen wurden, der ein massenhaftes Sterben verursachte. Deshalb stehen die Takamakas nun unter Naturschutz.

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Mit Antoine haben wir das große Los gezogen! Die traumhaftesten Plätze der Insel, die wir alleine niemals gefunden hätten, hat er uns gezeigt und spannende Geschichten über die Inseln und Einwohner erzählt. Beispielsweise gibt es eine Legende, die sagt, dass 70 Menschen anlandeten, davon 35 Franzosen und 35 Inder und Afrikaner. Innerhalb jeder Familie gibt es helle, dunkle und gemischtfarbige Menschen. Die kreolische Sprache, die hauptsächlich auf den Seychellen gesprochen wird, ist ursprünglich die Sprache der Sklaven, vieles aus dem Französischen wird verkürzt und zusammengezogen. Die Toleranz, die offene, herzliche und fröhliche Art der Einwohner haben wir überall erfahren. 33 Religionen gibt es, die Hauptreligion ist katholisch. Auf Nachfrage, wie denn die Kleiderordnung in der Kirche sei, lachte Antoine und sagte nur: „Das ist das Haus Gottes, er schaut nicht auf die Kleidung, hier ist jeder willkommen.“

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Unbedingt wollte ich zum legendären „Jardin du Roi“, einem Gewürzgarten nach französischem Vorbild aus dem 18. Jahrhundert. Dieser zauberhafte Garten wurde von Pierre Poivre mit heimlich eingeschmuggelten Gewürzpflanzen angelegt und gestaltet. Es ist einfach überwältigend, was hier, aber auch ansonsten auf der Insel, an Gewürzen und Pflanzen wächst. Das reinste Schlaraffenland! Zimt, Vanille, Muskat, alle Arten von Pfeffer, Mango, Kokospalmen, Papaya, Muskat, Brotfrucht, die Liste könnte jetzt ewig weiter gehen. Die Muskatnuss sieht am Baum aus wie eine Aprikose. Nach der Ernte wird sie vom Fruchtfleisch befreit, das Netz um den Kern ist die Muskatblüte (Macis), danach wird sie geknackt und zuletzt kommt die eigentliche Muskatnuss zum Vorschein. Ein spannendes, natürliches Phänomen, wie ich finde.

Brotfrucht & Muskat

Brotfrucht & Muskat

Die Brotfrucht ist Grundnahrungsmittel auf den Seychellen. Sie ist kartoffelähnlich, und wird für alles benutzt: Hauptgerichte, Desserts und Getränke. Sobald die stachelige Frucht anfängt zu tropfen, ist sie reif. Allerdings darf sie nicht vom Baum gepflückt werden, sie steht ebenfalls unter Naturschutz.

Jardin du Roi

Ihr könnt es Euch bestimmt vorstellen, wir fühlten uns wie im Gewürzparadies. Überall wachsen wilde Zimtbäume, die Blätter duften auffallend süß mit leicht scharfer Note, frisch, mit harmonischen Zitrusaromen. Wasser mit Zimtblättern aufkochen und aufstellen, ein wunderbares Rezept der Einheimischen für gute Raumbeduftung . An einem umgefallenen Baum schälten wir sogar ein Stück Zimtrinde ab, die ich als Schnupper-Andenken mit nach Hause genommen habe. Unglaublich mühsam ist die Herstellung von Zimtstangen. Die Rinde zwischen Borke und Mittelrinde der Bäume wird geschält, 6-8 dieser Innenrinden werden dann aufgerollt und getrocknet. Dazu muss ich Euch unbedingt ein anderes Mal ‚was erzählen.

 

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Die Jack-Frucht wird wirklich an jeder Ecke angeboten, egal wo man hinsieht. Riesig, oval mit saftigem Fruchtfleisch, und selbst die Kerne kann man essen. Litschiartig ist die Konsistenz der Frucht und hat einen äußerst gewöhnungsbedürftigen Geruch. Ein wenig faulig-süßlich, wie olle Banane, sie schmeckt aber hervorragend – eine erfrischende Geschmacksexplosion von Banane, Melone und Zitrus.

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An einem der vielen wunderbaren Strände haben wir einen äußerst kurzen Zwischenstropp gemacht. Kurz, denn der Fuß des Gatten hat im Meer einen Seeigel „geküsst“. Auf schnellstem Weg raste Antoine zur benachbarten „Klinik“. Unsere Augen wurden groß, denn es handelte sich einfach um ein kleines Bretterhäuschen. Dank Antoine kam der Patient direkt dran, und die charmanten Damen in der Praxis haben den Gatten ordentlich bedauert und getätschelt und den Fuß vorsichtig mit Essigwasser behandelt. Mehr kann man leider nicht machen, die Stachel wandern über Tage/Wochen – kein Witz – ganz langsam nach außen. Sehr schmerzhaft übrigens.

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Enorm überwältigend und beeindruckend war der Marktbesuch in Victoria, der Hauptstadt von Mahé. Was bei den Seychellois auf den Tisch kommt, kann man hier ganz genau sehen. Die einheimische Küche ist eine abwechslungsreiche Mischung von Aromen aus der afrikanischen, französischen, chinesischen, indischen und englischen Küche. Frischester, einheimischer Fisch direkt vom Boot und Chili sind die Basis der meisten Gerichte der Seychellois-Küche. Es gibt mindestens zehn verschiedene Chili-Sorten, jeweils mit einem ausgeprägten Aroma und jede nur für bestimmte Gerichte geeignet. Eine Schule für sich! Einheimische Früchte gibt es hier in Hülle, Fülle und Farbenpracht: Pralle Auberginen, saftigste Papaya und Mangos, Bananen, Avocados, Grapefruit, süße Ananas und Melonen, Limetten. Häufig wird mit Huhn, Lamm, Rindfleisch, Schweinefleisch, Octopus, Hummer und Schalentieren gekocht. „Shark-Chutney“ ist eine absolute Spezialität: gekochtes und püriertes Haifischfleisch, verfeinert mit kleinen, saftigen Gürkchen und Limetten.

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La Digue war am nächsten Tag dran. Sie ist die kleinste der drei Hauptinseln und hat gerade mal 2.000 Einwohner. Am besten ist man hier mit dem Fahrrad unterwegs. Direkt nach der Ankunft im malerischen Hafen haben wir den „L’Union Estate Park“ erkundet. Wann radelt man schon mal durch Palmenwälder und Vanilleplantagen und kann bei der Verarbeitung der Kokosnüsse, Herstellung von Kokos- und Vanilleöl und Vanilleextrakt zusehen? Das Haus, indem die „Emanuelle“-Filme gedreht wurden, steht hier übrigens auch, falls es irgendjemanden interessiert ;-).

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Und dann lagen sie vor uns, die fantastischen, traumhaften Strände, die man aus der Rum-Werbung kennt. Es ist kein Wunder, dass diese Strände weltweit schon einige Auszeichnungen gewonnen haben. Ein einziges Paradies, das Wasser türkisblau, die Temperatur badewannenwarm, die riesigen Granitfelsen, man könnte fast sagen – kitschig!

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Fabelhafte einheimische, kreolische Küche haben wir uns schmecken lassen, Rotbarbe, die kurz vorher noch im Meer schwamm und phänomenales Hühnercurry mit einem kühlen Tiger-Bier zum Durstlöschen. Mehr braucht’s nicht!

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Bevor ich Euch weiter nach Praslin nehme, kommen hier meine kreolischen Kreationen. Ich habe mich für mehrere kleine Köstlichkeiten entschieden, die wunderbar miteinander harmonieren.

Hier die Zutaten – bei mir Bio, wie immer, und regional soweit es geht.

Calamares-Kokoscurry

  • 500 g Calamares, säubern, waschen
  • 150 ml Kokosmilch
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 cm frischer Ingwer
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver, Öl

Calamares mit ein wenig Wasser und Salz 1 Stunde köcheln lassen | abkühlen lassen | in Scheiben oder Stücke schneiden | Ingwer, Knoblauch und Salz im Mörser zu einer Paste verarbeiten | Zwiebel in Öl glasig dünsten | Knoblauch-Ingwer-Paste mitdünsten | Thymian dazu geben | Calamares kurz mit anbraten | Kokosmilch dazu geben und 10 Minuten köcheln lassen, eventuell etwas Wasser dazu gießen | mit Salz und Pfeffer abschmecken | Reis passt wunderbar zu diesem Gericht.

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Kreolische Küche | Seychellen

Gebackene Auberginen

  • 1-2 Auberginen, je nach Größe
  • 1 EL Petersilie
  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • 100 g Mehl, gesieb
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz, Pfeffer, Öl

Auberginen in dünne Scheiben schneiden | salzen | in ein Sieb geben und eine halbe Stunde stehen lassen | abwaschen und gut abtropfen lassen | Mehl in eine Schüssel sieben und eine Mulde machen | Ei, Salz, Pfeffer in die Mulde geben und gut vermengen | mit Milch und 1 EL Öl zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten | 2-3 Stunden stehen lassen | Öl erhitzen und Kurkuma mit anrösten | Auberginenscheiben in den Teig tauchen und goldbraun ausbacken | mit Petersilie bestreuen

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Rougaile – Tomaten-Knoblauch-Sauce

  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 3 cm Ingwer
  • 2 cm Kurkuma-Wurzel (oder 1 TL Kurkuma)
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 500 g Tomaten
  • 1 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Öl, etwas Wasser

Zwiebeln in Öl andünsten bis sie ein wenig Farbe annehmen | Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Salz zu einer Paste mörsern | mit den Zwiebeln andünsten | Tomaten häuten, halbieren, entkernen und in kleine Würfel schneiden | Tomaten und Petersilie dazu geben und bei starker Hitze unter ständigem Rühren 4 Minuten kochen lassen | Wasser dazu geben und weitere 5 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen | salzen und pfeffern

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Ananas-Mango-Chutney

  • 1 Mango
  • 1 Ananas
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauzehe, gehackt
  • 2 cm Ingwer, gehackt
  • 1 rote Chilischote, Samen entfernen, gehackt
  • 3 cm frische Kurkuma-Wurzel (alternativ 1 TL)
  • Saft von 1 Limette
  • 1-2 TL Palmzucker
  • Salz, Pfeffer Öl

Mango und Ananas klein würfeln, in eine Schüssel geben | Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Salz zu einer Paste mörsern | Zwiebel im Öl andünsten | Paste und Chili dazugeben | 1 Minute dünsten | mit den Mango- und Ananaswürfeln vermengen | mit Limette, Salz, Pfeffer und Palmzucker abschmecken |

Diese kleinen, feinen Köstlichkeiten einfach auf den Tisch stellen und dann alle Variationsmöglichkeiten durchprobieren. Einfach himmlisch!

Übrigens habe ich das Chutney und die Rougaile mit meinem HerrnW_Punkt eingekocht. Wie so mancher von Euch schon weiß, wecke ich fast alles ein, so habe ich immer einen Vorrat im Haus, passt nämlich auch hervorragend zum Grillen.

Einkochzeit: 10 Minuten | Temperatur 90° Grad –> mehr dazu hier.

Kreolische Küche | Seychellen

Kreolische Küche | Seychellen

Habt Ihr Euch gestärkt? Dann auf nach Praslin, der zweitgrößten Insel mit 6.500 Einwohnern, hier wurden wir erst einmal vom Monsun überrascht. Auf unserer langen Reise durch den Indischen Ozean war das wirklich der einzige Regenguss und sehr erfrischend. Die Insel ist ein wenig verschlafen, mit tropischen Wäldern und einer hügeligen Landschaft. An wildwachsenden Zimtbäumen schlängeln sich die Vanillepflanzen empor, und nach dem Regen riecht alles besonders intensiv: Erdig, modrig, zimtig, blumig. Die Westküste ist wesentlich rauer als auf La Digue und Mahé. Natürlich haben wir uns hier auch wieder einige kreolische Köstlichkeiten schmecken lassen. In die einfache, aromatische Seychellois-Küche bin ich seitdem schwer verliebt.

Riesige Flughunde schwirren auf der ganzen Insel durch die Lüfte. Unglaublicherweise werden diese dort leider auch gegessen, soll ein wenig nach Wild schmecken….mhmmmm…..nix für mich. Also, falls Ihr auf der Karte „Rousettes“ lest, wisst Ihr Bescheid.

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Die gigantisch große „Coco de Mer“, eine Riesenkokosnuss, kommt von hier, man findet sie ebenfalls überall auf den anderen Inseln. So große Kokosnüsse habe ich wahrhaftig noch nicht gesehen, sie können bis zu 20 Kilo schwer werden und sehen aus wie ein Herz oder besser gesagt, wie ein Riesen-Popo ;-). Blöderweise habe ich scheinbar nicht ein einziges Foto dieses Riesen geschossen.

Und? Konnte ich Euch ein wenig zum Träumen bringen, hat es Euch gefallen? Ich schwelge jetzt weiter in Erinnerungen, und eins ist absolut klar: Hier komme ich wieder hin!

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Wer von Euch war schon auf den Seychellen und erzählt uns was von seinen Eindrücken? Ich freu mich drauf!

Genussreichen Tag noch!

Eure Miss Gliss

 

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26 Kommentare zu “Letzter Aufruf! Alle einsteigen nach Mahé! Eine Kulinarische Entdeckungsreise!

    • Liebe Claudia,
      ich freue mich, dass Dir der Beitrag so gut gefällt. Als ich ihn geschrieben und die Bilder ausgesucht habe, war ich auch direkt wieder auf den Inseln. Es war so wunder-, wunderschön! Ich muss unbedingt nochmal dorthin :-).
      Ganz liebe Grüsse
      Claudia

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  1. Wow, liebe Claudia, was für eine tolle Auszeit Du mir gerade beschert hast. Vielen lieben Dank. Ich komm sofort mit wenn Ihr mal wieder einen Workshop gebt, das sind ja traumhafte Ziele. Deine Leckereien, ganz besonders das Calamares-Kokoscurry, klingen unglaublich köstlich. Da hätt ich gerne mit am Tisch gesessen. :)
    Liebste Wochenendgrüße
    Sarah

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    • Liebe Sarah,
      jaaa, wirklich toll, zuvor haben wir eine Reise durchs Mittelmeer begleitet. War auch grandios. Müsste ich eigentlich auch noch einen Beitrag schreiben ☺️! Ist gebongt, das nächste Mal kommste mit 😉! Schön, dass ich Dir eine Auszeit bescheren konnte.
      Liebe Grüße
      Claudia

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  2. Liebe Claudia,
    wow, wie schön. Vor ein paar Jahren war ich wild entschlossen einen Tripp auf die Seychellen zu machen, am liebsten in Form von Inselhopping mit einem Katamaran. Irgendwie habe ich das schon weit in den Hintergrund gedrängt, Durch deinen supertollen Bericht bin ich aber nun wieder ganz wild darauf. Haben mich damals die Landschaft, das Meer, die Kokosnüsse angezogen, so sind nun die Sehnsucht nach Zimt, Vanille & Co. dazu gekommen, die du in deinem Bericht so wunderschön anpreist, ebenso wie die unzähligen weiteren Köstilichkeiten. Das muss herrlich sein. Auch eine Fahrradtour klingt mehr als verlockend. Nun, bis ich es dann mal in die Tat umsetze werde ich mich mit ein paar Gerichten der kreolischen Küche trösten. Unser Urlaub führt uns dieses Jahr über Frankreich nach Ligurien bis in die Toskana und wird ebenfalls gepflastert sein mit kulinarischen Köstlichkeiten. Ich werde auch darüber berichten.
    Vielen Dank für diesen super Bericht!
    Liebe Grüße
    Doreen

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    • Liebe Doreen,
      Ich freue mich sehr, dass Dir der Bericht so gut gefällt. Dann habe ich es ja scheinbar so rüber gebracht, wie ich es erlebt habe :-). Es war wirklich wunder-, wunderschön, genussvoll und beim Schreiben und Fotos aussuchen hat mich direkt wieder das Fernweh gepackt! Ich bin gespannt auf Deinen Reisebericht, Frankreich ist ja mein absolutes Lieblingsreiseziel!
      Ich stöbere jetzt mal in Deinem Blog, gefällt mir beim ersten Reinklicken schon ausgesprochen gut!
      Ganz liebe Grüße
      Claudia

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  3. So wunderbar. Ich habe den Link sofort einem alten Freund geschickt, der vor 30 Jahren das erste Mal auf diesen Inseln war und seitdem alle zwei, drei Jahre dahin reist.
    Zu den Rezepten, die ich auch alle super finde: Mit Angaben wie 2 cm Ingwer habe ich ziemliche Probleme. Gar zu unterschiedlich in der Dicke sind die erhältlichen Ingwerwurzeln.
    Ist mir da zu helfen? ;-)

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    • Liebe Thea,
      so schön, dass Dir meine Eindrücke gefallen. Bin gespannt, was Dein alter Freund dazu sagt, ob er es auch so findet. Wahrscheinlich hat er allerdings ja schon viel mehr gesehen als ich. Wir hatten leider nur vier Tage, aber es war ein toller Einblick, und ich möchte unbedingt nochmal auf die Seychellen.
      Natürlich kann Dir bei den Rezepten geholfen werden :-). Beim Ingwer, genau wie beim Knoblauch liegt es wirklich ganz an Deinem Geschmack, wieviel Du nimmst. Du kannst mehr nehmen, aber auch weniger, das ist nur ein Richtwert. Mein Tipp: Einfach ausprobieren ;-)!
      Ganz liebe Grüsse und viel Spaß beim Nachkochen!
      Claudia

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  4. Jetzt habe ich akutes Fernweh…. Was ein schöner Bericht, ich könnte sofort die Koffer packen. Seit wir 2013 das erste Mal da waren, hab ich ständig Sehnsucht. Es wird nicht besser.
    Vielleicht helfen deine Rezepte, das Fernweh ein bisschen zu lindern. Ja, die Seychellen, die haben einfach mein Herz dabeihalten.
    Ein ganz wunderbarer Bericht, hab dank für alle die schönen Erinnerungen!
    Liebe Grüsse
    Bea

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    • Liebe Bea,
      ganz lieben Dank für die herzlichen Worte. Ja, die Seychellen haben ebenfalls mein Herz dort behalten. Das hätte ich nie gedacht. Aber ich glaube, wenn man jemals da war, will man wirklich immer wieder hin. Ich hoffe doch, dass meine Rezepte Dein Fernweh lindern ;-). Würde mich sehr freuen, wenn Du berichtest, wie sie Dir geschmeckt haben.
      Ganz liebe Grüsse
      Claudia

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  5. Pingback: Essen auf den Tisch – Kulinarische Entdeckungsreise: Kimbap aus Korea

  6. Hallo Claudia! Welch ein wunderschoener Bericht!! Und die Fotos erst…Gerade bei diesem Wetter konnte ich mich zumindest fuer ein paar Minuten geistig dorthin schweifen lassen.. Da laesst es sich doch gerne „arbeiten“, nicht? ;)) Also ich stehe auf jeden Fall jederzeit sehr gerne als Assistentin zur Verfuegung! :)
    Ganz liebe Gruesse,
    Rosa

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Rosa, oh, da freue ich mich aber von Dir zu lesen/hören :-). Ich gucke ja auch immer Deine Köstlichkeiten auf Deinem schönen Blog. Danke, danke, das ist doch perfekt, wenn ich Dir mit den Eindrücken ein wenig Auszeit schenken konnte.
      Ganz liebe Grüsse und hoffentlich bald mal in Kölle,
      Claudia

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